FES / FES zur Finanzkrise / Audiobeiträge

Audiobeiträge der Friedrich-Ebert-Stiftung zur Finanzkrise

 

Dezember 2010
Blick zurück nach vorn – Welche Wirtschafts- und Finanzpolitik nach der Krise?
Seine Erfahrungen und Lehren aus der Krise für die Wirtschafts- und Finanzpolitik hat Peer Steinbrück in seinem Buch „Unterm Strich“ zusammengefasst. Er hat auf dieser Abendveranstaltung sein Buch vorgestellt und seine Thesen zur Wirtschafts- und Finanzpolitik nach der Krise mit zwei weiteren Wirtschaftsexperten diskutiert.
Audiobeitrag Rede Peer Steinbrück
Audiobeitrag Zusammenfassung der Veranstaltung

 

Mai 2010

Aus der Krise lernen - Vorschläge zur Reform des Wirtschaftssystems
Ein ernüchternder Blick auf die aktuellen Finanzmarktentwicklungen zeigt, dass die Wirtschaftskrise bisher nicht als Chance zur Veränderung des Finanzsystems wahrgenommen wurde. Trotz der tiefgreifenden Auswirkungen auf die Realwirtschaft und der Entstehung neuer Spekulationsblasen, kann man nicht von einer Kehrtwende sprechen. Genau hier liegt das Problem. Welchen konkreten Weg sollen wir gehen, um zukünftige Krisen zu vermeiden? Es diskutierten Hubertus Heil, stv. Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, die Autoren des Buches "Der gute Kapitalismus" und führende Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft auf einer Veranstaltung des Managerkreises der FES über die Thesen des Buches zur Reform unseres Wirtschaftsystems.
Audiobeitrag zur Veranstaltung

 

April 2010
Die Zukunft der Landesbanken – Zwischen Konsolidierung und neuem Geschäftsmodell
Es gibt gegenwärtig in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft keinen Zweifel, dass über die aktuellen Schwierigkeiten auf den Finanzmärkten hinaus im Bereich der Landesbanken Reformen dringend geboten sind, auch um möglichst schnell zu funktionierenden Finanz- und Kreditmärkten zurückzukehren. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, welches Geschäftsmodell sich für die Landesbanken als realistisch und langfristig tragfähig erweisen kann und welche strukturellen Veränderungen im Landesbankensektor unausweichlich sind.
Einführung in das Thema durch Altbundeskanzler Helmut Schmidt
Audiobeitrag zur Veranstaltung

 

April 2010

Amar Bhattacharya, Leiter der Zwischenstaatlichen Gruppe der 24 (G-24) in Washington D.C. spricht über die Notwendigkeit einer Reform der Weltbank und des IWF sowie die Lehren aus der Finanzkrise in Bezug auf Entwicklungsfinanzierung. Er fordert außerdem die Einführung internationaler Mechanismen, die den Aufbau neuer unhaltbarer Staatsschulden wirksam verhindern sollen sowie Workout Mechanismen, die helfen sollen dennoch auftretende Schuldenkrisen zu lösen.
Das Interview wurde im Rahmen der Networking Conference on Orderly and Fair Debt Workout Mechanisms aufgezeichnet, die am 12. und 13. April in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin stattfand.
Interview in englischer Sprache

 

November 2009
Der Leiter des Referats Entwicklungsstrategien und Politikanalyse der UNDESA, Manuel Montes über die Schwierigkeiten der Entwicklungsländer mit den Auswirkungen der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise - die sie nicht selbst verursacht haben. Montes erläutert, warum es so wichtig ist, die Länder des Südens an den Prozessen zur Abwendung weiterer Krisen zu beteiligen.
Interview Manuel Montes
Interview Montes (voiceover) deutsche Übersetzung

 

Audiobeitrag zur Veranstaltung

Finanzmarktkrise und KMU - Maßnahmen zur Stärkung der Eigenkapitalbasis des Mittelstands

(15. Juni 2009)

Link zur Audio-Datei

 

März 2009
Stephany Griffith-Jones im Interview: Warum wir die internationalen Finanzmärkte regulieren müssen
Das Interview führte Andrea Protscher von audiolink.de anlässlich eines Luncheons zur globalen Finanzmarktarchitektur, der am 26. März 2009 in der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin stattfand.

Professor Griffith-Jones, Direktorin der Initiative for Policy Dialogue an der Columbia University analysiert Ursachen und Entstehung der globalen Finanzkrise und entwirft eine Vision zu deren Bewältigung. Sie argumentiert, dass ein übertriebener Glaube an freie Märkte und die immer weitergehende Deregulierung der Weltwirtschaft in diese Krise führten. Zur Bewältigung der Probleme spricht sie sich für eine, erstens, umfassende und, zweitens, antizyklische Regulierung der Märkte aus. Darüber hinaus weist sie auf die fatalen Konsequenzen der Krise für Entwicklungsländer hin und bewertet die Chancen des G20-Gipfels in London.

Interview anhören (Originalton, 5:23)
Interview anhören (deutsche Übersetzung, 5:30)

 

 

 

 

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